Öffentlichkeitsarbeit

Das PRuF stellt sich die Aufgabe, für die Öffentlichkeit eine Informations- und Aufklärungsfunktion wahrzunehmen. Es ist eine genuine Funktion der Wissenschaft, nicht nur nach innen auf die Lehre der Absolventen zu wirken, sondern auch nach außen hin im guten Sinne aufzuklären. Gerade als eine „Demokratiewissenschaft“ muss sich das Parteienrecht und die Parteienforschung auf richtigen Wegen um Verständnis beim Bürger bemühen. Insbesondere kommen dafür die Medien, aber auch große öffentliche Veranstaltungen in Frage.


Mitarbeiter als Experten in den Medien

Verfassungstheoretisch gesehen berührt das Recht des politischen Prozesses die Legitimationsgrundlagen der politischen Ordnung. Insofern, als diese letztlich nur durch freiwillige Zustimmung der Bevölkerung zu erhalten ist, kann dieses Recht nicht ohne Verständnis und ohne Unterstützung der Bürger leben. Das Parteienrecht ist in erhöhtem Maße auf Einsicht und Akzeptanz durch die Bevölkerung angewiesen. Die Verteidigung und vor allen Dingen auch die Erläuterung der Rechtsregeln der politischen Auseinandersetzung darf nicht allein den staatlichen Organen überlassen werden, sondern muss wesentlich auch auf die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und ihrer Medien bauen. Von daher ergibt sich eine besondere Öffentlichkeitsverpflichtung des Parteienrechts und der politikwissenschaftlichen Durchdringung des Parteiwesens. Die Mitglieder des Instituts sind häufig gefragte Experten in Funk, Fernsehen und Presse.


Öffentliche Veranstaltungen und Fachzeitschrift

Zur Öffentlichkeit gehört nicht nur die Medienpräsenz, sondern auch die eigenen Tagungen, die auf eine breitere Öffentlichkeit zielen. Das jährliche parteienwissenschaftliche Symposion des Instituts verknüpft Grundlagenforschung, angewandte Forschung, Lehre und Öffentlichkeit. Auf diesen regelmäßigen parteienwissenschaftlichen Symposien werden wissenschaftliche Grundsatzfragen durch Fachvertreter debattiert, werden auch Studierende eingeladen, werden Vertreter der politischen Parteien miteinbezogen und wird auch die Öf­fentlichkeit genutzt. Die wissenschaftlichen Erträge der parteienwissenschaftlichen Symposien werden jeweils in einem Tagungsband in der undefinedSchriftenreihe des Instituts veröffentlicht.

Nicht zuletzt gibt das Institut mit der eigenen Zeitschrift undefined"Mitteilungen des Instituts für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung" (MIP) einer interessierten Öffentlichkeit Gelegenheit zur kostenlosen online abrufbaren Information über parteienwissenschaftliche Themen.

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