Letzte Ausschreibung

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen vergibt in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Johannes-Rau-Stipendien zur Förderung von Doktoranden und Nachwuchswissenschaftlern bzw. Doktorandinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen aus Afrika. Projektträger des Programms ist das Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung (PRuF) an der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf.

Das Stipendienprogramm soll einen Beitrag dazu leisten, die Demokratisierungsprozesse in Afrika durch die qualifizierte Aus- und Weiterbildung junger Wissenschaftler bzw. Wissenschaftlerinnen tatkräftig zu unterstützen. Die Stipendien bieten die Möglichkeit, ein Forschungs- oder Fortbildungsvorhaben mit Schwerpunkt im Bereich der Demokratieforschung am PRuF durchzuführen. Daneben findet eine praktische Einführung in die Arbeit des Landtages und in die Tätigkeit der Landtagsabgeordneten statt. Dazu werden dreimonatige Praktika in den Fraktionen und der Verwaltung des Landtages Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Die wissenschaftliche Perspektive wird so auch um demokratiepraktische Erfahrungen ergänzt.

Die Stipendien können folgenden Zwecken dienen:

• Forschungsvorhaben am PRuF mit dem Ziel einer Promotion an der Heinrich-Heine- Universität in Düsseldorf an der Juristischen oder Philosophischen Fakultät. Die besonderen Voraussetzungen zur Zulassung zur Promotion der jeweiligen Fakultät sind zu beachten;

• Forschungsvorhaben am PRuF mit dem Ziel einer Promotion im Heimatland;

• Forschungsvorhaben ohne Abschluss.

Die Ausschreibung richtet sich bevorzugt an sehr gut qualifizierte Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen der Studiengänge Rechtswissenschaft, Politik- oder Sozialwissenschaft, die ihr Studium spätestens zum Zeitpunkt des Stipendienantritts mit Diplom, Master, Staatsexamen oder gleichwertiger Abschlussprüfung beendet haben oder bereits promoviert sind. Das geplante Forschungsvorhaben und der Forschungsaufenthalt sollen dazu dienen, die Demokratisierungs- prozesse im Heimatland des Bewerbers/der Bewerberin nachhaltig zu unterstützen.

 

 

 

 

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