27.11.17 10:00

Prof. Dr. Sophie Schönberger wird Nachfolgerin von Prof. Dr. Martin Morlok

Frau Prof. Dr. Sophie Schönberger (Konstanz) hat den Ruf an die Heinrich-Heine-Universität als Nachfolgerin von Prof. Dr. Martin Morlok angenommen. Sie übernimmt damit auch die Tätigkeiten von Prof. Dr. Martin Morlok am Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung (PRuF). Zusammen mit Prof. Dr. Thomas Poguntke, der die politikwissenschaftliche Seite des Instituts vertritt und gegenwärtig Direktor des Instituts ist, wird Frau Prof. Dr. Sophie Schönberger, die für die juristische Seite steht, in Zukunft das PRuF leiten.

Sophie Schönberger studierte Rechtswissenschaften in Berlin, Rom und Paris. Im Jahr 2006 wurde sie an der Humboldt Universität zu Berlin promoviert. Nach dem Rechtsreferendariat in Berlin, Venedig und Paris war sie als Akademische Rätin auf Zeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Dort habilitierte sie sich im Jahr 2012 mit einer Arbeit zum Thema „Öffentliches Kulturrecht. Materielle und immaterielle Kulturwerke zwischen Schutz, Förderung und Wertschöpfung“. Im Jahre 2011 hat Frau Schönberger, noch unter ihrem Geburtsnamen Lenski, einen renommierten und viel zitierten Kommentar zum „Parteiengesetz und Recht der Kandidatenaufstellung“ vorgelegt. Seit 2012 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht, Medienrecht, Kunst- und Kulturrecht an der Universität Konstanz. Im Akademischen Jahr 2017/18 ist sie Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz mit einem Forschungsprojekt zum Thema „Die Première Dame zwischen Staatsrepräsentation und Privatisierung des Politischen“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Verfassungsrecht, Parteien-, Parlaments- und Wahlrecht, Kunst- und Kulturrecht sowie im Bereich der symbolischen und performativen Dimensionen des Rechts.

Mit Frau Prof. Dr. Sophie Schönberger gewinnt das PRuF eine renommierte Rechtswissenschaftlerin, die nicht nur im Bereich des Staats- und Parteienrechts hervorragend ausgewiesen ist. Die traditionell interdisziplinäre ausgerichtete Arbeit des Instituts wird so fortgesetzt und verspricht durch neue Impulse die herausragende Rolle, die das PRuF in der Parteienwissenschaft in Deutschland und international einnimmt, noch auszubauen.

Das gesamte Institut freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit!

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