Wählergemeinschaften in Deutschland: Mitglieder, Identität und Organisation

Für die Dauer von zwei Jahren ist der Projektantrag von Prof. Dr. Thomas Poguntke zur Erforschung lokaler Wählergemeinschaften von der DFG mit einem Volumen von 256.294 € bewilligt worden. Das Projekt ist mit zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern ausgestattet und wird am PRuF angesiedelt.

Über die letzten Jahrzehnte haben Wählergemeinschaften auf kommunaler Ebene eine wichtige, mancherorts gar dominierende Stellung im politischen Wettbewerb eingenommen. Ihre starke Position beruht dabei neben ihrer breiten Präsenz und den stetigen Erfolgen bei Kommunalwahlen vor allem auf ihrer großen Zahl von geschätzt 280.000 Mitgliedern.

Trotz ihres enormen Mitgliederstamms liegen bisher so gut wie keine Forschungsergebnisse über die soziale Zusammensetzung ihrer Mitgliedschaft, die Motive für ihr politisches Engagement, ihre Aktivität und ihre programmatischen Zielsetzungen bzw. ihre Identität vor.

Ziel des Projekts ist es, erstmalig Mitglieder der FREIEN WÄHLER und anderer kommunaler Wählergemeinschaften, ihre politischen wie gesellschaftlichen Werte sowie die politische Organisation und die Formen der Mitgliedschaft in einer bundesweit angelegten Studie zu untersuchen. Mit der Erforschung der Mitglieder- und Organisationsstruktur von Wählergemeinschaften will das PRuF eine Lücke in der deutschen Parteienforschung schließen.

 

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Fördersumme: 256.294 €

Laufzeit: 1. April 2014 bis 31. März 2016

Projektleitung: undefinedProf. Dr. Thomas Poguntke

Weitere Informationen erhalten Sie auf der undefinedWebseite der Wählergemeinschaftsstudie.

 

 

 

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